Kann man Gott beweisen?

„Auch ein Atheist muss glauben. Er kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert.“

Oft fragen Menschen nach Beweisen für die Existenz Gottes. Dabei glauben sie selbst vieles, das sie nicht beweisen können. Sie gründen dabei ihre Weltanschauung oft auf Bücher, die etwas behaupten, ohne dass man dies überprüfen kann. Doch wenn Christen der Bibel vertrauen, lächeln sie darüber. Dabei haben Millionen von Menschen in ihrem Leben erfahren, dass die Aussagen dieses Buches stimmen.

Wer Gott leugnet, braucht nicht mit Beweisen für seine Existenz überzeugt zu werden. Er muss vielmehr selbst beweisen, dass es Gott auf keinen Fall gibt! Bisher hat niemand einen solchen Beweis erbracht. Christen glauben ja an die Existenz Gottes. Der Atheist dagegen will nicht glauben, sondern gründet seine Weltanschauung auf Fakten, Tatsachen und naturwissenschaftliche Beweise. Doch weil ihm echte Beweise fehlen, dass es Gott nicht gibt, muss er dies glauben. So glaubt der Christ, dass Gott existiert, der Atheist dagegen glaubt, dass es ihn nicht gibt. Beide müssen also glauben.

Es gibt aber Fakten, die für die Existenz Gottes sprechen, wie persönliche Erfahrungen mit Gott oder die zahlreichen Wunder der Natur, die uns immer wieder staunen lassen. Auch die exakt eingetroffenen Prophezeiungen in der Bibel können nicht von Menschen ausgedacht worden sein.

Viel wichtiger aber ist die Frage, was der Glaube, dass es Gott nicht gibt, uns bringen kann. Was haben wir davon, wenn wir die Existenz Gottes in Frage stellen? - Manche Menschen meinen, sie hätten ohne Gott mehr Freiheit. Dabei sind sie nicht selten von Suchtmitteln, wie Zigaretten und Alkohol abhängig, oder von ihren Trieben und dunklen Stimmungen. Sachzwänge, berufliche und familiäre Verpflichtungen oder auch die gesellschaftspolitischen Gesetze und Regeln engen jeden ein. Wir tragen Verantwortung und werden auch zur Rechenschaft gezogen. Da scheint die Freiheit von Gott nur ein Scheinargument zu sein.

Andere meinen, sie hätten ohne Gott mehr Freude. Doch die hohe Zahl der Menschen, die depressiv und enttäuscht sind, die Tabletten oder Rausch- und Genussmitteln brauchen, um sich gut zu fühlen, zeigt ein anderes Bild. Offensichtlich hat die Gottlosigkeit die Menschen unserer Gesellschaft nicht glücklich gemacht - trotz aller Konsum- und Vergnügungsangebote.

Wenn wir aber glauben, dass es Gott gibt und dass er uns liebt, fühlen wir uns angenommen. Unser Leben hat einen tiefen Sinn. Gott hilft uns durch die Probleme des Alltags und schenkt uns inneren Frieden und Lebensfreude. Unser Alltag wird außerdem von Hoffnung bestimmt, weil Gott uns ewiges Leben versprochen hat. Diese Erfahrungen geben uns die Sicherheit, dass Gott wirklich da ist und sich um uns kümmert.

Natürlich, auch ein Christ kann Gott nicht beweisen, aber Gott beweist sich im Leben von Gläubigen.