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20.02.2018

An(ge)dacht: Aus Hoffnung leben

Die aktuelle Weltlage bzw. das Zeitgeschehen bietet kaum Grund zur Hoffnung, meinen viele. Menschen, die an Gott glauben, sehen weiter. Die Bibel macht uns Mut zur Hoffnung – auch/gerade in unserem persönlichen Leben.

„Hoffen und Harren macht manchen zum Narren“, sagt schon der Volksmund. Und andrerseits heißt es oft zitiert: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Was ist nun der Weisheit letzter Schluss? Ist es dumm und unsinnig, auf irgendetwas zu hoffen, das man nicht in der Hand hat? Wäre es nicht vernünftiger, mit den nüchternen Fakten der Realität zu rechnen und beinhart am Boden der Tatsachen zu bleiben, auch wenn die Wirklichkeit nicht gerade rosig erscheint? Tatsache ist, dass es einen großen, objektiv messbaren Unterschied macht, für welche Sichtweise und Lebensphilosophie wir uns entscheiden. Denn sowohl positive als auch negative Gedanken haben eine direkte Wirkung auf Körper, Seele und Geist – mehr als uns oft lieb ist.

Hoffen, gut und schön – aber worauf eigentlich? Darauf, dass sich die Wirtschaft bald wieder erholt und ich einen Job finde? Dass ich mit dem Geld auskomme, das mir noch bleibt, wenn mal alle Rechnungen bezahlt sind? Hoffen, dass die Menschen netter zueinander werden, liebevoller, umsichtiger, die Welt wieder lebenswerter, freundlicher und gesünder? Manchmal trauen wir uns gar nicht mehr, auf irgendetwas Positives zu hoffen. Zu oft sind wir schon enttäuscht worden und haben langsam, aber sicher die Zuversicht auf eine Besserung der Umstände (im persönlichen wie im geopolitischen Bereich) verloren. Andrerseits – was ist eine Hoffnung, wenn sie nicht mit dem Unwahrscheinlichen rechnet, wenn Sie nicht das Unerwartete erwartet und mit dem Guten rechnet, wo alle nur noch das Schlechte sehen? Was sagt die Bibel dazu? „Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht“ (Hebräer 11,1).

Die Bibel ist kein Buch der utopischen Träume. Christlicher Glaube anerkennt Realitäten und sieht Wirklichkeiten. Und genau darum ist Hoffnung berechtigt: Gott IST Realität!

Hoffnung verleiht neue Kräfte und lässt den Menschen gesunden. Wer sich auf Gott verlässt, vertraut nicht den guten Zeiten, nicht seinen eigenen Fähigkeiten und auch nicht irgendwelchen Absicherungen. Auf Gott hoffen bedeutet, sich auf seine Liebe, seine Hilfe, seinen Rat, seinen Trost zu verlassen. Die Hoffnung stirbt nicht, wo ein Mensch sich auf Gott verlässt und im Vertrauen auf Gottes Verheißungen sein Leben froh und zuversichtlich gestaltet!

Claudia Flieder

 

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