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13.07.2015

Bibelrätsel: Glaube ohne Beweise?

An dieser Stelle wollen wir Ihnen die Auflösung des Bibelrätsels des letzten Newsletters bekannt geben: Gesucht war RUT! Diesmal geht es um einen Zweifler…

Der Mann, den wir suchen, hatte eine durchaus enge Beziehung zu Jesus. Er kannte ihn persönlich und hatte schon einiges mit ihm erlebt. Nicht nur Zeitgenosse, sondern ein Vertrauter Jesu war er. Man könnte meinen, diese Voraussetzungen müssten reichen, um für alle Zeit festen Glauben zu haben. Doch so einfach ging das nicht – und geht es heute vielleicht auch nicht. Manches in der Bibel erscheint doch gar zu wunderbar, oder!? Wäre es nicht besser, wenn wir handfeste Beweise hätten, dass Gott existiert und dass er an uns Interesse hat? So ähnlich dachte auch jener Mann, der im entscheidenden Augenblick nicht dabei war, als Jesus nach seiner Auferstehung seinen Jüngern begegnete. Als sie ihm davon erzählten, konnte er es einfach nicht glauben, dass so etwas Außergewöhnliches eingetreten wäre. Nein, er wollte Beweise, er wollte mit eigenen Augen sehen und mit seinen Händen spüren. Jesus ging auf den Wunsch seines Jüngers ein und zeigte sich ihm. Ob dieser wirklich jeden seiner Beweise einforderte, wissen wir nicht – aber überliefert sind die Worte des Mannes, den wir diesmal suchen: „Mein Herr und mein Gott“! Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Denn Jesus sprach bei dieser Gelegenheit auch ein Wort, das uns heute gilt – er pries die selig, die nicht sehen und doch glauben! Nun, haben Sie schon erkannt, um wen es sich in unserem Bibelrätsel handelt? Zugegeben, wir haben es Ihnen nicht schwer gemacht – und vielleicht dient Ihnen die Geschichte jenes Mannes auch als Anlass, über den eigenen (Un)Glauben nachzudenken…

Auflösung im nächsten Newsletter
Auflösung vom letzten Newsletter: Rut