Aktuelle Meldungen

Bild zum Weblog Erlebt: Die Kraftquelle
14.12.2016

Erlebt: Die Kraftquelle

Leiden Sie auch immer wieder unter Zeitnot? Können Sie manchmal vor Sorgen nicht einschlafen? So ging es jener Geschäftsfrau, die uns von ihrem Leben und ihrer Erfahrung mit der Bibel berichtet.

Als Geschäftsfrau hatte ich täglich viele Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen. Dabei ging es nicht nur um mich und mein Auskommen, sondern vor allem um die Bedürfnisse unserer Kunden. Denn ich hatte mir von Anfang an vorgenommen, meine Arbeit gewissenhaft und gründlich zu verrichten. Doch was mir dabei immer wieder zu schaffen machte, waren Zeitnot und Stress. Am Ende einer Woche war ich erschöpft und kam kaum zur Ruhe, denn meine Gedanken kreisten weiter ums Geschäft. Mit der Zeit wurde ich immer unruhiger und gelangte öfter an meine Grenzen der Belastbarkeit.

Auch meine Beziehungen litten unter dem ständigen Druck. Die Kinder waren zwar schon groß und meisterten ihr Leben selbstständig, aber die Familientreffen und gemeinsamen Feiern wurden immer seltener. Ich wusste nicht mehr weiter: Die Arbeit nahm mich voll in Beschlag, sodass ich kaum Zeit zur Erholung hatte.

In meinen wenigen freien Stunden sah ich ganz gerne Sendungen des Hope Channel, um mich abzulenken. Das vielfältige Programm sprach mich an und gab mir Auftrieb. Dadurch lernte ich die Bibel kennen. Zuerst war ich der Ansicht, ich hätte an einem sowieso gefüllten Tag nicht genug Zeit zum Bibellesen. Doch die Neugier hatte mich gepackt. Ich probierte es eine Woche lang aus und stand jeden Tag 15 Minuten früher auf, um einige Verse aus den Evangelien zu lesen. Die Lebensgeschichte Jesu berührte mich. Ich begann zu erkennen, dass die Bibel für mich eine wichtige Botschaft hatte. Es ging um die Gnade Gottes, um seinen Frieden in dieser unruhigen Welt. Nach dieser Woche war ich überzeugt, dass Bibellesen Sinn macht.

Nun möchte ich die stille Zeit zu Beginn eines langen, anstrengenden Tages nicht mehr missen. In diesen Minuten schöpfe ich Kraft für meine Aufgaben. Die Begegnung mit Gott in der Früh hilft mir, meine Prioritäten zu ordnen. Immer wieder erlebe ich nun, wie befreiend es ist, zu beten und dabei alle Sorgen Gott anzuvertrauen! Manchmal höre ich, wie Menschen um mich herum die Bibel als „Märchenbuch“ abtun. Ich kann ehrlich sagen, dass dieses Buch sich im Leben bewährt. Mittlerweile bin ich mit allen Evangelien durch und lese die Paulusbriefe. Auch dadurch fühle ich mich immer wieder ganz direkt angesprochen. Übrigens: Aus den 15 Minuten am Morgen ist nun eine halbe Stunde Bibellesen und Gebet geworden!