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06.11.2017

Erlebt: Gott meint mich

Woher nehmen Sie Ihren Selbstwert? Aus Lob und Anerkennung? Aus Reichtum und Besitz? Aus eigenen Leistungen? Lesen Sie, wie sich eine junge Frau auf die Spurensuche nach dem Gott der Liebe machte!

Wenn jemand in meine Wohnung kommt, dann fällt ihm/ihr meist sofort auf, was ich gerne tue: lesen. Meine Regale sind vollgestopft mit Büchern, alten und neuen, zerfledderten und abgegriffenen, einigen kostbaren aus dem Antiquariat, einigen billigen vom Flohmarkt und vielen anderen. Bücher sind meine Welt!

Seit kurzem lese ich auch christliche Bücher. Ich interessiere mich für Glauben und beginne, die Bibel zu entdecken. Ich verstehe vieles darin nicht, aber ich kann gut mit offenen Fragen leben. Irgendwann wird schon die Antwort kommen! Was mich aber immer wieder beschäftigt, ist die Frage, wie Gott mich wohl sieht. Bin ich ein Sünder? Nimmt er mich an? Hat er mich lieb? Ich wurde in meiner Kindheit mehr für meine Leistungen als für mein Wesen geschätzt, und das hängt mir heute noch nach. Gute Schulnoten wurden mit Geldgeschenken belohnt. Ungehorsames Verhalten wurde mit Liebesentzug bestraft. Da ist es kein Wunder, dass ich kein stabiles Selbstwertgefühl entwickeln konnte. Und wie macht Gott das? Belohnt er auch die Braven (natürlich nicht mit Geld, aber mit dem ewigen Leben)? Ich bin mir bewusst, dass ich ganz sicher nicht zu den „Heiligen“ gehöre. Habe ich vor Gott eine Chance?

Seitdem ich die Bibel lese, tut sich für mich eine neue Welt auf. Gott wurde Mensch! Wow! Warum tat Gott sich das an? Hatte er es im Himmel nicht  viel besser als auf der Erde? Ich weiß, das sind kindliche Gedanken, aber ich mache gerade meine ersten Schritte im Glauben. In einem christlichen Buch las ich vor kurzem, dass Jesus auch auf die Erde gekommen wäre, wenn es nur mich gegeben hätte. Das ist schwer zu begreifen. Für mich allein? Dann bedeute ich ihm ja wirklich viel.

Ich lese nun jeden Tag im Johannesevangelium. Langsam reiht sich ein Gedanke an den anderen. Jesus spricht durch die Bibel zu mir. Jesus will mich retten (was genau das meint, verstehe ich noch nicht ganz). Ich kann mir langsam vorstellen, dass es da einen gibt, für den ich unendlich kostbar bin: Gott. Das bedeutet für mich, dass ich einen stabilen Wert habe. Ich bin richtig neugierig auf das, was noch in der Bibel steht. So etwas habe ich noch mit keinem anderen Buch erlebt, dass es tatsächlich das Leben verändert. Oder vielleicht noch wichtiger: Es verändert meine Einstellung zu mir selbst. Ich bin am Weg und lerne viel im Glauben dazu. Aber eines weiß ich sicher: Die Bibel ist mein „Schatz“ und ich möchte noch mehr über die Liebe Gottes zu mir erfahren!

Elisabeth W.

 

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