Aktuelle Meldungen

Bild zum Weblog Erlebt: Zum Leben geführt
15.04.2015

Erlebt: Zum Leben geführt

Schon Kinder machen sich Gedanken über Gott und die Welt. Dabei stoßen sie auf Widersprüche und irreführende Auskünfte. Manchmal löst sich das „Rätsel des Glaubens“ erst später - wie unser Erfahrungsbericht diesmal zeigt.

Als Kind war ich überzeugt davon, dass es Gott gibt und dass die Bibel von ihm kommt. Umso größer meine Enttäuschung, als uns der Religionslehrer in der Volksschule sagte, man könne die Bibel nur symbolisch verstehen, alles müsse gedeutet und interpretiert werden. „Wenn das so ist, dann glaube ich nicht mehr an die Bibel, denn dann kann jeder sie nach seiner Fantasie auslegen“, dachte ich und schloss mit dem Kapitel „Bibel“ ab. Jahre vergingen und ich war bereits eine junge Erwachsene, als ich mich mit einer Freundin traf. Zu meiner großen Überraschung erzählte sie, dass sie täglich in der Bibel lese. Man kann die Bibel ernst nehmen? Sie spricht für sich? So und ähnlich waren meine Fragen. Ich war neugierig geworden und begann, dieses Buch selbst zu lesen. Eine Welt voller Schätze öffnete sich mir. Ich lernte Jesus in den Evangelien kennen, ich staunte über die Wunder, die Gott im Alten und im Neuen Testament gewirkt hatte, und ich wurde persönlich angesprochen von der Botschaft, die Paulus, Petrus und andere Schreiber in ihren Briefen an die damaligen Gemeinden richteten. Seitdem bin ich begeisterte Bibelleserin und kann dieses Buch von Herzen weiterempfehlen!