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29.06.2017

Neue Kraft

Die Urlaubszeit ist da - und damit eine Möglichkeit, wieder Kraft und Energie zu “tanken“. Eine besondere Kraftquelle steht uns aber jeden Tag zur Verfügung: die Bibel!

Sind Sie heute schon richtig wach? Oder reiben Sie sich gerade den Schlaf aus den Augen? Dann geht es Ihnen wie mir - ich brauche relativ lange, bis ich munter werde. Aber Zeit für ein Frühstück muss sein; das gibt mir neue Kraft. Haben Sie auch so einen „Kräftespender“? Den haben wir ja nötig, denn der Alltag verlangt uns viel Energie ab. Oft fallen wir abends erschöpft ins Bett, um endlich auszuruhen. Wenn uns das überhaupt gelingt, denn manchmal rauben uns die Sorgen und Gedanken um den nächsten Tag den nötigen Schlaf.

Woher also die Kraft zum Leben nehmen? Zurück zum Tagesanfang. Ich frühstücke ja zweimal: einmal körperlich und einmal seelisch. Denn in der Früh hat auch die Bibel ihren Platz. Und wenn es nur ein paar Verse sind, die ich daraus lese. Sie schenken mir neue Kraft, eine Ausrichtung für den Tag, Nahrung fürs „Herz“. Tatsächlich hat Gott für uns gute, nahrhafte Worte in dieses besondere Buch gelegt.  Das führt mich auch zu unserem Hauptthema dieses Jahres: dem Reformationsjubiläum.

 

Wenn wir das Leben und Wirken der Reformatoren studieren, dann fragen wir uns: Woher schöpften all diese Menschen die Kraft, das Wort Gottes zu verkündigen, Reformen einzuleiten und Widerspruch bis hin zur Verfolgung auszuhalten? Trotz massiver Drohungen und harter Strafen blieben die Reformatoren Gott treu und hielten an der Bibel fest. Etwas muss sie stark gemacht haben!

Das Geheimnis ihrer Kraft lag in der lebendigen Beziehung zu Gott. Glaube war für sie nicht Theorie, nicht intellektuelle Beschäftigung, sondern durchdrang ihr ganzes Leben. Und der Boden dafür war die Bibel in ihrer Klarheit, Reinheit und Ursprünglichkeit. Diese guten Worte stärkten sie und schenkten ihnen den Mut, unerschrocken und überzeugend aufzutreten. Diese Standhaftigkeit und Ausdauer wünsche ich mir auch. Und schöpfe nun Kraft aus meiner Beziehung zu Gott. Probieren Sie es auch!

Herzlich, Claudia Flieder