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19.10.2015

Wir stellen uns vor: Deria Ban

Diesmal kommt unsere „gute Seele“ im IBSI-Team zu Wort: Frau Deria Ban berichtet von sich und ihrer Motivation, bei IBSI mitzuarbeiten!

Die Tätigkeit beim Internationalen Bibelstudien-Institut fasziniert mich desto mehr, je länger ich im Team mitarbeite. Den Menschen Gott näher zu bringen, sie an seine Existenz zu erinnern und ihnen zu helfen, die Bibel selbst kennen zu lernen, all das betrachte ich nicht nur als Aufgabe, sondern ist mir ein Bedürfnis. Gottes Allmacht und Kreativität erkenne ich besonders in seiner wunderbaren Schöpfung! Dabei haben es mir vor allem die Berge angetan. In der Natur unterwegs zu sein, Bergluft zu schnuppern und die herrliche Aussicht zu genießen, faszinierte mich immer schon. Auch Walken gehört zu meinem Hobbys. Die Bewegung tut mir gut. Von Frühling bis Herbst bin ich oft mit meinen Walking-Stöcken unterwegs. Ich liebe die Natur und empfinde sie als ein großes Geschenk Gottes. Tiere spielen eine große Rolle. So habe ich schon einige Vögel mit der Hand groß gezogen, die sonst keine Überlebenschance gehabt hätten. Derzeit erfreut ein auf diese Weise aufgezogener Zebrafinke mein Herz. Meine Zebrafinken und Kanarienvögel möchte ich nicht missen. Auch Katze „Puppi“ war viele Jahre meine treue Begleiterin.

Gerade in der Schöpfung erkenne ich Gottes Liebe im Besonderen. Er hat sie uns als ein Gut anvertraut, das es – uns zur Freude – zu pflegen und zu bewahren gilt. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, wie ich selbst den Glauben an den Gott der Bibel erlangt habe. Schon als Kind fragte ich mich, wie die erste Mutter ins Dasein kam. Mir war klar, dass Mütter auch Mütter hatten. Aber irgendwann muss ein Anfang gewesen sein. Wie kam die erste Mutter in diese Welt? Gott war mir nicht fremd. Aber er war für mich nur ein alter Mann im Himmel, der uns für das „Schlimmsein“ straft. Später fragte ich mich immer wieder, wie Gott nun tatsächlich ist. Ich machte mich auf die Suche und entdeckte, dass Gott nicht nur Raum für kritische Fragen und für Zweifel hat, sondern auch, dass er jedem die Zeit gibt, die er braucht, um im Glauben zu wachsen. Ja, er lässt sich an- und hinterfragen.

Dabei ist die Bibel ein besonderes Buch. Auch wenn ich nicht gleich alles verstehe, was ich darin lese. Mit offenen Fragen kann ich inzwischen gut leben, denn ich weiß, dass Gott immer wieder durch andere Bibeltexte Antwort gibt. Und selbst wenn es gar keine Antworten gibt, bin ich ruhig und vertraue darauf, dass wir nicht alles erfassen müssen. So ist das Leben mit Gott für mich vielfältig, spannend und immer wieder ein Geschenk! Diese Erfahrung wünsche ich auch allen anderen Menschen, die sich auf die Suche machen und Gott entdecken möchten!